{"id":319,"date":"2022-08-29T00:06:20","date_gmt":"2022-08-28T22:06:20","guid":{"rendered":"http:\/\/nord-cup.stefankiefer-online.de\/?p=319"},"modified":"2025-06-06T09:18:09","modified_gmt":"2025-06-06T07:18:09","slug":"wieder-in-schweden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stefankiefer-online.de\/?p=319","title":{"rendered":"Wieder in Schweden"},"content":{"rendered":"\n<p>Der erste Teil meiner Reise durch Schweden begann erst mal ganz entspannt. Jetzt hatte ich ja alle Zeit der Welt und fast keinen Zeitdruck mehr. Bis zum Campingplatz waren es noch mal ca. 6 h Fahrt, und ich musste erst um 18 h dort sein. F\u00fcr den Freitag gab es auch nur eine Aktion. Durch Mellerud fahren, und dort kurz anhalten. Dadurch drehte ich eine Runde um den V\u00e4nernsee. Den gr\u00f6\u00dften See Schwedens. Was dann quasi als zweite Aktion gesehen werden k\u00f6nnte. Mellerud war dann eine ganz normale Stadt, und hatte, wie zu erwarten, nichts mit den beliebten Reiningungsmitteln zu tun. Aber mein Plan war es dort kurz eine Futterpause einzulegen, und zu tanken. Dass das Tanken in Schweden noch mal eine Spur teurer sein w\u00fcrde als zu Hause war klar. Meine letzte Info waren 2,20 EUR. Aber zu meinem Entsetzen kostet hier der Liter zwischen 25,50 und 26,50 Kronen. Nach Daumenma\u00df (geteilt durch 10) w\u00e4ren das dann 2,50 EUR. Allerdings muss ich erst mal den genauen Wechselkurs ausmachen, evtl. ist es nicht ganz so dramatisch. W\u00e4hrend ich in G\u00f6teborg eine Tankstelle mit 25,56 Kronen pro Liter gesehen hatte waren auf dem Weg die Preise eher so 25,80 bis 26 Kronen. Und gerade wollte ich schon f\u00fcr 25,80 Kronen tanken, als ich dachte. Ach komm ich suche erst noch einen Supermarkt, und tanke dann. Und wer sagts beim Supermarkt war dann eine Ingo-Tankstelle und ich konnte erst mal mit dem Tages-Niedrigstpreis von 25,55 Kronen volltanken. So f\u00e4ngt die Reise doch direkt gut an. Und dann ging es mit gem\u00fctlichen 70 bis maximal 90 km\/h \u00fcber die schwedische Landstra\u00dfen und Autobahnen. Auf Autobahnen gilt hier eine H\u00f6chstgeschwindigkeit von 90 km\/h, auf Landstra\u00dfen 70. Auf ein paar Autobahnen kann man auch 100, manchmal 110 km\/h fahren (einmal sogar 130 km\/h, aber das ist f\u00fcr Schweden exotisch). Wie auch immer, jetzt gab es ja gar keinen Grund mehr zur Eile, und mit der ohnehin vorgeschriebenen gem\u00fctlichen Geschwindigkeit hatte auch die Tanknadel Urlaub. Mit einem Durchschnittsverbrauch von 4,2 Liter und einem Maximum bei 4,3 Liter\/100 km lies auch die Spannung im Portemonnaie nach.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/nord-cup.stefankiefer-online.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/002_DurchschnittsVerbrauch-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-320\" srcset=\"https:\/\/stefankiefer-online.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/002_DurchschnittsVerbrauch-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/stefankiefer-online.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/002_DurchschnittsVerbrauch-600x450.jpg 600w, https:\/\/stefankiefer-online.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/002_DurchschnittsVerbrauch-768x576.jpg 768w, https:\/\/stefankiefer-online.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/002_DurchschnittsVerbrauch-400x300.jpg 400w, https:\/\/stefankiefer-online.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/002_DurchschnittsVerbrauch.jpg 1032w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Und dann gab es an diesem Tag eigentlich nur noch entspannt fahren. Eine nette Abwechslung war der Ausflug des \u00f6rtlichen Mofa-Clubs. Da war ein Schwarm von ca. 30 Mofafahrern mit gelben Warnwesten auf denen Mofaclub stand. Die sammelten sich an einem Kreisel gerade auf dem Radweg, und als ich durch den Kreisel fuhr schw\u00e4rmten sie gerade los.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"626\" height=\"613\" src=\"http:\/\/nord-cup.stefankiefer-online.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Mofaclub.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-322\" srcset=\"https:\/\/stefankiefer-online.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Mofaclub.jpg 626w, https:\/\/stefankiefer-online.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Mofaclub-600x588.jpg 600w, https:\/\/stefankiefer-online.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Mofaclub-306x300.jpg 306w\" sizes=\"auto, (max-width: 626px) 100vw, 626px\" \/><figcaption>Created with GIMP<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Da h\u00e4tte ich ja gerne noch ein besseres Bild davon gemacht, aber ich konnte nirgends anhalten, und war dann auch gleich daran vorbei.<\/p>\n\n\n\n<p>Ansonsten war das ohnehin eine interessante Gegend. Grad als ich an den Mofas vorbei war kamen aus der Gegenrichtung einige Gr\u00fcppchen von Sommer-Ski-Fahreren. Das ist so was wie Langlauf-Ski f\u00fcr im Sommer. Die sehen ein bisschen aus wie Ski, die hinten und vorne abges\u00e4gt wurden, und dann wurden Rollen dran gebaut. So was hatte ich nur an dieser Stelle gesehen. Sonst bis jetzt nicht mehr. Scheint ein sportlicher Ort gewesen zu sein.<br>Viel aufregender wurde es dann auch nicht mehr. Das Auto fra\u00df die Kilometer, und der Durchschnittsverbrauch blieb konstant. Und dann war ich pl\u00f6tzlich in Mariefred und am Campingplatz. Die Dame an der Rezeption ist sehr nett, hat aber anscheinend weniger Lust auf Schwedischkurs und ist dann direkt zu englisch gewechselt. Da ich auch nur noch ankommen wollte passte das aber schon. Ich bekam sogar den Platz, den ich im Internet auf der Karte gesehen hatte, und den ich mir aussuchen wollte, wenn ich gefragt worden w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Bezahlen war ich dann allerdings etwas verwundert, da ich 300 Kronen weniger bezahlen musste als erwartet. Au\u00dferdem stand auf dem Zettel &#8222;Verkauf genehmigt&#8220;. Tats\u00e4chlich steht in der Platzordnung, dass Verkauf auf dem Platz nur mit Genehmigung erlaubt ist. Offensichtlich d\u00fcrfte ich einen Marktstand aufstellen \u2026 Wie auch immer, jetzt wollte ich erst mal das Zelt aufstellen. Das ging dann auch ganz reibungslos. Das war der letzte Platz in der Reihe, und sch\u00f6n weit weg vom gr\u00f6\u00dften Teil des Campingplatzes. Leider auch von den Sanit\u00e4r- und K\u00fcchenh\u00e4uschen, geht aber noch. Nachdem alles eingerichtet war hie\u00df es dann erst mal durchatmen, als mir etwas bewu\u00dft wurde. Hat die Dame an der Rezeption nicht gesagt, dass ich beim Auschecken am Sonntag das Schild einfach in den Briefkasten werfen solle? Moment mal, ich hatte doch bis Montag gebucht. Ui. Das w\u00fcrde auch den Preis erkl\u00e4ren. Mittlerweile war die Rezeption geschlossen, und ich beschloss jetzt erst mal gem\u00fctlich zu machen, und das morgen zu kl\u00e4ren.<br>Nach einer entspannenden Dusche in den schlechtesten Sanit\u00e4ranlagen, die mir bisher in Schweden begegnet sind, war ich dann auch schon wieder etwas frischer. Also nicht falsch verstehen, alles sauber und ordentlich. Nur halt etwas einfach, und ein etwas muffiger Geruch. Und ich muss sagen auf den Campingpl\u00e4tzen auf denen wir seinerzeit waren gab es, so weit ich mich erinnere, immer separate Kabinen zum Duschen. Hier gibt es nat\u00fcrlich auch separat Duschkabinen, aber einen gemeinsamen An- und Auskleideraum. Aber das war mir gerade mal egal in dem Moment, Hauptsache ich hatte dort meine Ruhe, und das war auch so.<br>Dann, nach dem Duschen, ging es erst mal an den Strand etwas Seeluft schnuppern, und den milden Abend genie\u00dfen. Das sollte ich vielleicht auch noch erw\u00e4hnen. Zwar hat das Thermometer im Auto 17\u00b0C angezeigt, aber es war \u00e4u\u00dferst angenehm und mild. Ja es war sogar eher warm, so dass kurze Kleider unbedingt angebracht waren.<br>Mittlerweile war es schon fast sieben, und es d\u00e4mmerte auch schon. Die Dame an der Rezeption hatte mir noch einen Weg gezeigt, auf dem man auch zu Fu\u00df bis zum 2 km entfernten Mariefred gehen kann. Nach der ganzen Fahrerei dachte ich mir w\u00e4re ein Spaziergang eigentlich eine gute Sache. Vern\u00fcnftig wie ich bin habe ich mir einen Pulli angezogen und eine Weste mit genommen. Auf halber Strecke zum Ort musste ich aber den Pulli ausziehen, und irgendwie glaube ich die 17\u00b0C nicht. Das f\u00fchlte sich eher nach 22\u00b0C an. Wie auch immer, ich geno\u00df den Spaziergang durchs Geb\u00fcsch \u00fcber Wiesen und Felder hin nach Mariefred. Gerade dachte ich schon ich habe die Stadt erreicht, als ich aber erkannte, dass es sich nur um ein Wohngebiet handelt. Interessant dabei ist, dass das Wohngebiet offensichtlich einen eigenen Hafen hat. Dann ging es gleich wieder in ein W\u00e4ldchen, und nach 500 m war ich dann tats\u00e4chlich in Mariefred, allerdings nicht im Zentrum. Mittlerweile war es dann doch schon etwas Duster, und da ich ja sowieso nur etwas Bewegung wollte hab ich noch eine Schleife durch das Wohngebiet gezogen und mich wieder auf den R\u00fcckweg gemacht. Da es jetzt schon fast dunkel war musste ich in den Wald- und Geb\u00fcschabschnitten etwas aufpassen. Also weniger wegen ob ich st\u00fcrze, vielmehr weil mir auf dem Hinweg schon ein Frosch \u00fcber den Weg geh\u00fcpft war, den ich kaum gesehen hatte, und nun kam massenweise kleine Fr\u00f6schlein dazu, die noch schwerer zu erkennen sind. Aber die fl\u00fcchten doch rechtzeitig, wenn man kommt.<br>Dann war es doch Dunkel, und fr\u00fcher als ich erwartet hatte. Aber wir sind hier ja doch noch recht weit im S\u00fcden, und die Tagesl\u00e4nge d\u00fcrfte gar nicht mal so gro\u00dfartig von zu Hause abweichen. Aber die Nacht ist etwas heller, und wird erst sp\u00e4ter ganz dunkel. So war dann auch das letzte St\u00fcck des Weges ganz gut zu gehen.<br>Tja, und dann hat nur noch das Bett gerufen, und der erste Tag in Schweden war geschafft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der erste Teil meiner Reise durch Schweden begann erst mal ganz entspannt. Jetzt hatte ich ja alle Zeit der Welt und fast keinen Zeitdruck mehr. Bis zum Campingplatz waren es noch mal ca. 6 h Fahrt, und ich musste erst um 18 h dort sein. F\u00fcr den Freitag gab es auch nur eine Aktion. 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