{"id":343,"date":"2023-08-11T09:03:57","date_gmt":"2023-08-11T07:03:57","guid":{"rendered":"http:\/\/nord-cup.stefankiefer-online.de\/?p=343"},"modified":"2025-06-06T09:18:08","modified_gmt":"2025-06-06T07:18:08","slug":"eine-kreuzfahrt-die-ist-lustig-eine-kreuzfahrt-die-ist-schoen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stefankiefer-online.de\/?p=343","title":{"rendered":"Eine Kreuzfahrt die ist Lustig, eine Kreuzfahrt die ist sch\u00f6n &#8230;"},"content":{"rendered":"\n<p>Ja, im Grunde ist die \u00dcberfahrt mit der F\u00e4hre von Kiel nach G\u00f6teborg so etwas wie eine kleine Kreuzfahrt. Wenn man es erst mal geschafft hat sich durch den Dschungel Deutsche Autobahn hindurch zu k\u00e4mpfen, und es gerade noch so, im letzten Moment, mit viel Schwung, schafft mit dem Auto \u00fcber eine Rampe auf die sich gerade schlie\u00dfenden Auffahrtschotten der F\u00e4hre zu springen. Dann, ja ab dann ist dann alles entspannt. OK, das war jetzt nicht ganz so dramatisch, hat sich aber ungef\u00e4hr so angef\u00fchlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir stehen als vorletzte in der Reihe mit PKW, neben uns Wohnmobile, auf den weiteren beiden Spuren LKWs. Menschen sieht man kaum noch hier. Flux schnappen wir unser Handgep\u00e4ck, und ab geht es durch die Wand zu den Treppen. Insgesamt gibt es hier acht Spuren. Jeweils vier sind durch eine Stahlwand getrennt, in der T\u00fcren sind. Durch Dr\u00fccken und Halten(!) eines riesigen Knopfes kann man die T\u00fcren hier \u00f6ffnen. Aber in der T\u00fcr ist ein B\u00fcgel, so dass man nicht durchpasst. Hmm, seltsam, mal abgesehen, dass ich im ersten Moment dachte, das ist bereits die Treppe an Bord. Da bemerkte ich das erst mit der Trennwand. Schaut man nach vorne erkennt man irgendwo das Ende der Wand. Soll man so weit laufen? Das kann ich mir nicht vorstellen. Und zwischen den LKW und Wohnmobilen kommt man auch nicht durch. Ich probieren eine andere T\u00fcr. Wieder ein B\u00fcgel. Diesmal bin ich experimentierfreudiger und tippe den B\u00fcgel vorsichtig an. Ah so, der l\u00e4sst sich ganz einfach klappen. Also ab durch die Wand, zwischen den PKWs auf der andren Seite durch und hin zur n\u00e4chsten T\u00fcr. Dahinter sind dann auch die blauen Treppen, \u00fcber die wir nach 5 Etagen unser Deck mit den Kabinen erreichen. Einmal quer \u00fcber die Etage, und direkt die erste Kabine in dem Flur, die Nummer 8800, ist unsere. Karte einstecken, raus ziehen, das L\u00e4mpchen blinkt einmal gr\u00fcn auf, und der Griff l\u00e4sst sich herunter dr\u00fccken. Geschafft.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kinder sind sich schnell \u00fcber die Verteilung der Betten einig, schnappen sich ihre Schl\u00fcsselkarten und sind auch schon unterwegs zu einer Erkundungstour an Deck. Die Erwachsenen brauchen erst mal eine Minute um durchzuatmen, und einen ersten Blick aus dem Kabinenfenster zu genie\u00dfen. Die Kabine ist nicht riesig, aber gro\u00df genug. Vor allem gibt es ein Badezimmer mit einer im Verh\u00e4ltnis gro\u00dfen Dusche. Nach dem das handgep\u00e4ck verstaut ist, und wir uns frisch gemacht haben geht es auch f\u00fcr uns ins Get\u00fcmmel. Just in dem Moment schneien auch die Kinder vorbei. Alles l\u00e4uft wieder wie ein Uhrwerk.<\/p>\n\n\n\n<p>Zuerst ist der Innenraum dran. Schauen wo es Futter gibt, der Duty-free Store. Ah ja, shopping, kommt immer gut an. Sonnenbrillen, Mitbringsel, Parf\u00fcm und Alkohol, alles was der mond\u00e4ne Tourist ben\u00f6tigt. Aber auch Getr\u00e4nke und Snacks. Katja friert vor einem Toblerone-Rgal ein. Drei Toblerone zum Sonderpreis. Aber drei TOBLERONE von jeweils 1 kg &#8230; ja, da werden die Augen gro\u00df. Am Ende gibt es aber nur eine Limo. Das Leben ist halt kein Ponyhof. Auch\u00a0 nicht im Urlaub.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Beute wird in der Kabine verstaut, und wir gehen zum Sonnendeck, den Leuten zuschauen, wie sie ihr Bier zu 9 EUR trinken, und es sich gut gehen lassen. Dieses mal habe ich um Stress zu vermeiden einen Tisch f\u00fcr 20 h reserviert. Allerdings ist die Abfahrt Sonntags eine Stunde fr\u00fcher, und nach einem anstrengenden Reisetag sind mittlerweile alle hungrig. Beim Rundgang hatten wir die Restaurants gesehen. Die Kinder konnten sich eher f\u00fcr das Buffet erw\u00e4rmen. A la Carte wurde eher skeptisch be\u00e4ugt. Jetzt h\u00e4tten wir noch 45 Minuten Zeit, die Raubtiere verlieren langsam ihre gute Laune, und die Begeisterung auf das, worauf man auch noch lange warten soll ist verhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir beschlie\u00dfen einfach los zu gehen. Was eine gute Entscheidung war. Es sind noch viele Tische frei. Wir werden auch sofort empfangen, und wir bekommen einen Tisch am Fenster. Dieses mal den direkt neben dem Tisch, den ich letztes Jahr hatte. Das ist irgendwie jetzt schon meine Stammecke!<\/p>\n\n\n\n<p>Die Karte ist dann wieder eine Herausforderung f\u00fcr die Kinder. Yvonne findet recht schnell etwas. Leon kann sich nicht mit den Gerichten anfreuden, lieb\u00e4ugelt aber mit den Kindergerichten, bei denen es Sk\u00f6ttbullar (Fleischb\u00e4llchen) gibt. Katja ist komplett gestresst. Katja sucht gar nicht erst lange, sondern fragt ob es Steak gibt. An der Ardeche hat sie in einem Restaurant Steak probiert, seit dem ist das zum neuen Lieblingsgericht wenn wir essen gehen geworden. Erfreulicherweise gibt es ein Gericht mit Steak. Die Beilagen sind zwar suboptimal, aber Katja ist in gewisser Hinsicht Purist. Das Steak reicht, der Rest gen\u00fcgt als Deko, und die Erwachsenen k\u00f6nnen sich nat\u00fcrlich gerne bedienen. Bei Leon sieht es da schon schwieriger aus. Eine Kinderportion wird eher nicht ausreichen. Leider gibt es nur die Gerichte wie auf der Karte, Abweichungen sind nicht m\u00f6glich. Was solls bestellen wir halt zweimal das Gericht, das ist nat\u00fcrlich kein Problem. Interessant ist als das Essen serviert wird. Ich hatte mich auch f\u00fcr das Steak entschieden. Das Essen wird von drei Servicekr\u00e4ften gebracht. Die Kinder bekommen jeweils ein Kindergericht. Ein Kellner steht jetzt noch etwas verloren mit einem Steak in der Hand da. Ich schiebe die Sk\u00f6ttbullar vom der zierlichen Katja zu dem gestandenen Leon, und der Kellner stellt etwas unsicher das gewaltige Steak vor Katja. Aber ich nicke ihm zu. Jaja, alles richtig.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir lassen es uns schmecken. F\u00fcr mich gab es noch einen Krabbentoast vorneweg. Die anderen wollten nichts. Zum Nachtisch gibt es noch Eis, Schokoladenkuchen und K\u00e4se. Dann sind alle sat und zufrieden, und wir machen uns auf zu einem n\u00e4chtlichen Verdauungsspaziergang an Deck. Die Luft ist angenehm mild, obwohl eine Steife Brise das Spazieren arg erschwert. Die Seeluft ist angenehm und macht Lust auf die Fahrt. Die Kinder wollten gleich in die Kabine und wissen noch nichts von dem Wind, in den man sich fast rein legen kann. Zur\u00fcck in der Kabine schnapp ich mir die beiden und wir gehen noch mal Deck. Haben die zwei einen Heidenspa\u00df mit dem Wind. Ja, so eine Fahrt auf dem Meer hat schon was.<\/p>\n\n\n\n<p>Satt, zufrieden und ausgetobt geht es dann zur\u00fcck in die Kabine, und ab in die Koje, erwartungsvoll unserem Ziel entgegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ja, im Grunde ist die \u00dcberfahrt mit der F\u00e4hre von Kiel nach G\u00f6teborg so etwas wie eine kleine Kreuzfahrt. 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