{"id":359,"date":"2023-08-11T09:53:41","date_gmt":"2023-08-11T07:53:41","guid":{"rendered":"http:\/\/nord-cup.stefankiefer-online.de\/?p=359"},"modified":"2025-06-06T09:18:08","modified_gmt":"2025-06-06T07:18:08","slug":"goeteborg-wir-kommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stefankiefer-online.de\/?p=359","title":{"rendered":"G\u00f6teborg &#8230; wir kommen"},"content":{"rendered":"\n<p>Offensichtlich war die Nacht auf See dann doch nicht so ruhig, wie es mir vorkam. Ich habe geschlafen wie ein Baby. Yvonne hatte wohl eher keine so ruhige Nacht, und erwartete nach jedem kleinen Wellensto\u00df die Unterwasserwelt vor dem Fenster betrachten zu d\u00fcrfen. F\u00fcr die Kinder war es wohl auch etwas aufregend. Nichtsdestotrotz haben die beiden sich Wecker auf 5:30 h gestellt &#8230; um den Sonnenaufgang an Deck bewundern zu k\u00f6nnen!<\/p>\n\n\n\n<p>Wie erwartet wird jeder vom Wecker geweckt. Au\u00dfer die Kinder. Irgendwann dann, nachdem Yvonne auch mal gemault hat, sind sie dann doch wach, und machen sich auf an Deck. Leider eine ern\u00fcchternde Aktion, da es komplett neblig und bew\u00f6lkt ist. Nach der \u00dcberfahrt ist es an Deck auch total nass, so als ob der Monsun \u00fcber das Schiff gegangen w\u00e4re. Das gute ist aber, wir sind wach und k\u00f6nnen so beizeiten zum Fr\u00fchst\u00fccksbuffet, bevor der gro\u00dfe Ansturm kommt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Restaurant angekommen stelle ich erst mal fest, das ich meine Bordkarte nicht finde. Panik. Ich hatte sie immer an der gleichen Stelle, und hinter uns f\u00fcllt es sich schon langsam. Im Restaurant ist auch schon einiges los. Aber gl\u00fccklicherweise hat Yvonne ihre Karte heute morgen eingesteckt, und wir brauchen nur die Kabinennummer.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwar ist hier schon einiges los, aber es sind noch viele Tische frei, und wir k\u00f6nnen sogar einen Tisch ganz vorne am Fenster ergattern. Bei dem Nebel ist das zwar eigentlich egal, da man eh nicht viel Weiter als zum Kiel des Schiffes schauen kann. Aber wir werden immerhin mit bekommen, wenn wir in die Sch\u00e4ren einfahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann beginnt die Schlacht am Buffet. Wobei, gerade ist es ganz entspannt. Zuerst drehen die Kinder eine Runde, als sie zur\u00fcck kommen gehen die Erwachsenen los. Die Teller sind schnell best\u00fcckt. Fehlt nur noch Kaffee und Saft. Auch das ist keine Herausfordrung, kenne ich mich doch hier aus. Die Kinder sind mal wieder schnell fertig und &#8211; zack &#8211; weg wieder an Deck.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir m\u00f6chten aber noch einen Nachschlag, ich habe mich extra dezent bedient. In Schweden \u00fcbt man gerne Zur\u00fcckhaltung. die Zweite Runde ist dann die Herausforderung. Gerade gibt es eine Durchsage, dass der Zugang zum Restaurant erst mal gesperrt ist, und dass doch bitte alle G\u00e4ste, die ihr Fr\u00fchst\u00fcck beendet haben auch die Tische r\u00e4umen sollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wo ich eben noch einfach eine Runde am Buffet vorbei gedreht habe stehen jetzt ca. f\u00fcnfzig Leute in einer Reihe nacheinander. Wenn es weiter geht, dann ich ganz kleinen Schritten. Aber wir haben ja Urlaub, und k\u00f6nnen eh nirgends sonst hin. Drau\u00dfen ist es nebelig. Ca. 10 Minuten sp\u00e4ter bin ich dann am Buffet, und bekomme mein gekochtes Ei und einen L\u00f6ffel Honig. Honig gibt es nur aus der Flasche, und es gibt keine Sch\u00e4lchen. D.h. der Honig muss direkt aufs Brot. Das gef\u00e4llt mir gar nicht. Ich mag es zuerst Butter auf das Brot zu machen. Aber die musste ich, in Ermangelung eines Sch\u00e4lchens, auch schon auf den Teller Schmieren. Also mache ich die Butter direkt aufs Brot, und beeile mit zum Tisch zu kommen, um die Butter dazu zu schmieren, bevor mir der Honig abhaut.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf meinem Teller ist jetzt ein unagenehmes Durcheinander. Dazu ist auch mein Kaffee alle. Also erst noch mal Kaffee holen. Auch dort staut es sich, aber bei weitem nicht so wie am Buffet. Kaffee bekomme ich schnell, aber schon bei dem Gast vor mir ist die Milch alle. Keine Milch geht gar nicht. Ich versuche mein Gl\u00fcck am Buffet bei den M\u00fcslisachen. Diesmal komme ich von der anderen Seite. Nochmal stelle ich mich nicht in diese Megaschlange. Wobei die mitlerweile doch schon merklich geschrumpft ist. Vor der Absperrung stehen noch einige Passagiere, die darauf warten, dass Platz frei wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Fehlanzeige, beim M\u00fcsli gibt es nur Yoghurt und Filmj\u00f6lk, so eine Art Buttermilch. Jetzt laufe ich hin und her wie ein Huhn, das nicht weiss, soll es aus dem Stall in die Freiheit, oder lieber \u00fcber den Futterteller her machen, bevor die Kollegen alles weg gepickt haben. Ohne Milch werde ich nicht gehen. Da entdecken ich einen Steward, und erkl\u00e4re ihm in meinem besten Schwedisch die prek\u00e4re Situation. Und schon flitzt er los und organisert Milch. Gleich darauf kommt auch schon eine junge Dame mit einer gewaltigen Milcht\u00fcte zur\u00fcck. Man merkt, dass sie das vielleicht nicht zum ersten Mal, aber maximal zum zweiten Mal macht. Der alte Karton muss raus, irgendwas muss eingef\u00e4delt werden, eine Kollegin gibt Tips, und zeigt was. Aber irgendwann ist die T\u00fcte drin, und die Milch flie\u00dft wieder. Am Tisch zeigt sich dann die Situation, dass auch ein mangel an Saft besteht, Yvonne ist auch nicht gegen auf Nachf\u00fcllen abgeneigt. Also noch eine Runde mit den Saftgl\u00e4sern.<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits als ich ankomme, ist eine Stewardess dabei einen Saftkarton zu wechseln, Apfelsaft ist alle. Aber nicht nur der. Der Apfelsaft ist dann irgendwann angeschlossen, und die Dame entsorgt erst mal den Karton, die ersten verzweifelten G\u00e4ste nehmen sich dann Apfelsaft, m\u00f6glicherweise rechnen sie nicht mehr mit einem Nachschub an Orangenschaft. Aber dazu fehtl mir die Ungedult, immerhin bin ich im Urlaub. Und in der Tat, dann macht sich die Dame wieder an einem Karton zu schaffen, aus dem Sie eine Mega-Orangensaftt\u00fcte auspackt. Auch der ist mit ein paar Handgriffen ausgepackt, und der Orangensaft ist wieder bereit. Gl\u00fccklicherweise haben sich einige Leute vor mir mit Apfelsaft zufrieden gegeben &#8211; vielleicht wollten sie auch genau den &#8211; und ich kann mir direkt die Gl\u00e4ser f\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe nicht auf die Uhr geschaut, aber nach gef\u00fchlten 20 Minuten sitze ich dann wieder am Tisch und kann endlich den Abschluss meines Fr\u00fchst\u00fccks genie\u00dfen. Yvonne hat freundlicherweise ihr Fr\u00fchst\u00fcckstempo so weit herunter geschraubt, so dass wir es gemeinsam beenden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und dann sehen wir auch schon die ersten Felsen der Sch\u00e4ren, und die Einfahrt beginnt. Die Kinder sind mittlerweile wieder aufgetaucht, und gemeinsam gehen wir an Deck, um die Einfahrt in den Hafen zu verfolgen, und die ersten Eindr\u00fccke von Schweden zu genie\u00dfen. Wobei man sagen muss, dass G\u00f6teborg ja schon etwas von der Hanse gepr\u00e4gt ist, und somit der Umstieg von Deutschland nach Schweden erst mal sanft geschieht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Offensichtlich war die Nacht auf See dann doch nicht so ruhig, wie es mir vorkam. Ich habe geschlafen wie ein Baby. Yvonne hatte wohl eher keine so ruhige Nacht, und erwartete nach jedem kleinen Wellensto\u00df die Unterwasserwelt vor dem Fenster betrachten zu d\u00fcrfen. F\u00fcr die Kinder war es wohl auch etwas aufregend. 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